Sunday, June 17, 2007

Den Mustang gezähmt

Dieses Wochenende haben Rouven und Ich uns einen kleinen amerikanischen Traum erfüllt und uns ein Mustang Cabrio gemietet.
Damit haben wir uns aufgemacht das Land ein wenig zu erkunden. Wir sind die Küste Richtung Nord-Osten hochgefahren und haben dabei etwas mehr als 800 km zurückgelegt. Ziel war es dabei bis nach Cape Cod zu gelangen, einer kleinen Halbinsel südlich von Boston. Leider haben wir es nur bis Newport, MA geschafft und haben dann eine Schleife gedreht und sind über Providence, RI wieder zurück nach NYC gefahren.
Dabei sind wir vorbei an netten Stränden, schönen Landstrichen und durch einige amüsante Hinterwälder-Käffer gefahren. Und ich habe es geschafft, dass mich die Polizei mit Blaulicht verfolgte, um mich mitten im Nirgendwo aus dem Verkehr zu ziehen. Ich wurde mit tiefer Stimme darauf hingewiesen, dass ich gerade 23 mp/h (37 km/h) zu schnell gefahren bin. Da ging mir der Arsch ein wenig auf Grundeis. Nachdem meine Daten gescheckt wurden und wir kurz geplaudert hatten, hat mich der Officer aber nur gebeten, doch ewas langsamer zu fahren und mir endlich etwas Sonnencreme auf die Haut zu schmieren. Was zu diesem Zeitpunkt sowieso schon zu spät war. Richtig - verdammt Glück gehabt, dass ich an einen wirklich netten Polizisten geraten bin, den ich mich aber trotzdem nicht mehr getraut hatte zu fragen, ob ich ein Foto von uns beiden machen darf.
Der gesamte Ausflug war einfach der Hammer und Rouven und ich haben uns die ganze Zeit gefreut wie kleine Kinder, die ein neues Spielzeug geschenkt bekommen haben.
Was soll ich sagen, ICH LIEBE DIESES AUTO!!!

Summer Stage & Turntables on the Hudson

Letztes Wochenende wurde die Summer Stage im Central Park eröffnet. Eine Open Air Bühne auf der meist kostenlose Konzerte veranstaltet werden. Als erster Main-Act beim (kostenpflichtigen) Eröffnungskonzert brachte Common die Leute bei wahrlich sommerlichen Temperaturen auf TourenDarauf folgte der Auftritt von Joss Stone. Welcher zunächst etwas schwach begann, aber im Laufe des Abends immer besser und mitreissender wurde.
Durch dieses Konzert in verdammt gute Stimmung gebracht, machte ich mich mit ein paar Leuten auf zu einer Beachparty in Queens, direkt an der Waterfrond mit einem atemberaubenden Blick auf die vernebelte Skyline on New York.
Die Party gehörte zu der Veranstaltungsreihe "Turntables on he Hudson", welche jedesmal an einer anderen Location ist und immer wieder andere Musikrichtungen integriert. An diesem Abend war sie hauptsächlich geprägt durch Percussion-, Bongo- und Elektro-Sound. Einfach eine perfekte Mischung aus geiler Location, super Musik, und verdammt angenehmen Leuten. Dazu noch das Sahnehäupchen aus humanen Preisen für Eintritt und Getränke.

Sunday, June 03, 2007

2 Monate Sendepause sind vorbei

Kaum zu glauben, dass es wirklich 2 Monate her ist, dass ich hier was gepostet habe. Die Zeit vergeht hier einfach zu schnell. Jeden Tag stehe ich mit einem Grinsen auf und freue mich noch einen weiteren Tag hier verbringen zu dürfen. Natürlich würde ich glücklich sein, wenn ihr alle mit hier wäret. Aber man kann halt nicht alles haben.
Also mal überlegen, was ich so in der ganzen letzten Zeit gemacht habe:
In der Zeit wo Marc da war kam nach einer Woche noch der Gerrit hinzu. So haben wir uns aufgemacht, die Stadt zu dritt unsicher zu machen. Gerrit hatte zwar etwas mit der Stadt zu kämpfen, aber am Ende haben auch die beiden sich gut verstanden.
Es war auf jeden Fall sehr schön mal wieder was mit Leuten aus der Heimat zu machen. Getoppt wurde das ganze nur dadurch, dass wenige Tage später meine Süsse hier eingeflogen kam. Die Zeit mit Maike war einfach wunderschön und es war atemberaubend sie endlich nach drei Monaten wieder zu sehen.
Danke nochmal für die schöne Zeit.
Ansonsten habe ich hier einfach mein Leben gelebt. Ich arbeite immernoch sehr viel und - oh mein Gott - es gefällt mir. Ich treffe immer wieder neue Leute. Gehe so viel aus wie es nur geht. Versuche halt einfach so viel wie möglich zu erleben. Und wie schon tausendmal erwähnt, dass ist in dieser abgefahrenen Stadt auch nicht sonderlich schwer. Seit ein paar Wochen ist hier der Sommer eingekehrt und wir haben durchgehend 30 Grad Celsius und mehr. Solche Temperaturen sind in dieser Stadt nicht immer angenehm, aber dann fährt man halt mal an den Strand oder verlässt die Stadt. So bin ich letztes Wochenende zum Beispiel mit ein paar Leuten nach Boston gefahren, um auch mal was anderes in der Gegend zu erkunden. Resultat war ein bemerkenswerter und feucht fröhlicher Trip in eine nach New Yorker Verhältissen angenehme Kleinstadt.
Ich merke auf jeden Fall gerade, dass ich wieder öfter was schreiben sollte, damit die ganzen Erlebnisse hier nicht zu kurz kommen. Schaut euch einfach die Fotos auf der Seite an, dann bekommt ihr zumindest einen kleinen Eindruck von dem, was ich hier erlebe.
Auf die nächsten und "leider" auch letzten 12 Wochen. Ich denk an euch.

Tuesday, March 13, 2007

Marc ist da














Am Freitag ist Marc angekommen. Da er auf dem Newark Airport gelandet ist, war es fast ein kleines Abenteuer ihn abzuholen - und das fuer beide. Aber nach einiger Zeit haben wir es geschafft, uns fast zufaellig auf dem Bahnhof in Newark zu treffen. Die Freude war gross. Unser Wiedersehen haben wir dann nur mit ein paar 24oz Bieren begossen, da wir beide nicht mehr allzu frisch waren. Am Samstag waren wir erstmal wie zwei Maedchen shoppen, insgesamt waren wir wohl um die fuenf Stunden in irgendwelchen Laeden und dwollten wir eigentlich zu einer independent Party nach West Brooklyn, wo ein paar Kuenstler eine riesen Party im Loft eines Fabrikgebaeudes veranstaltet haben. Leider sind wir nicht weitergekommen, als im Eastvillage ein paar Vodka zu trinken, um dann in Queens bei den UN-Freunden von Basti voellig abzustuerzen. Als wir dann um zehn Uhr am naechsten Morgen wieder zu hause ankamen, war die Freude nicht allzu gross, da mir bewusst wurde, dass ich um zwei schon wieder bei einem Umzug helfen sollte. Also haben sich Marc und ich nach drei Stunden Schlaf ins Eastvillage geschleppt, um dort Couches und allerlei anderen Kram in dem fuenften Stock zu schleppen. Dabei wurde mir auch noch mitgeteilt, dass ich ja vor Wochen Karten fuer ein Public Enemy Konzert mitgekauft hatte. Verdammt - also ging es nach einer kleinen Staerkung in einem deutschem Lokal um die Ecke voellig zerstoert auf das Public Enemy Konzert in Manhattan. Was sogar ziemlich cool war. Ausser, dass ich erstmal vier Stunden lang auf die Old-School-Rap-Opas warten musste und das in einem fast komatoesem Zustand.








Nach dem der X-Clan mit Big Shug den Leuten erstmal eingeheizt hatte, kam endlich Public Enemy. Flavor Flav sieht zwar schon etwas fertig aus, aber er und Chuck D sind einfach super cool und es hat wirklich Spass gemacht ihnen zu zugucken - was anderes war auch einfach nicht drin.
Das Wochenende spuere ich sogar heute noch - am Dienstag. marc und ich werden auf jeden Fall noch einigen Spass hier haben und Donnerstag kommt Gerrit ja auch noch dazu - das wird ein Fest!

Friday, March 02, 2007

NHL

Mein neues Zuhause ist anscheinend der Madison Square Garden. Da hier Eishockey die beliebteste Sportart zu seihen scheint, habe ich mir vor den Play offs lieber noch mal ein Ticket besorgt. Außerdem weiß man ja auch nicht, wie lange sich Jaromir Jagr noch auf den Beinen halten kann.
Was mir am meisten bei diesem Besuch aufgefallen ist, ist wohl die Tatsache, dass der gewöhnliche Eishockeyfan wohl im Durchschnitt ca. 30kg mehr wiegt als der gemeine Basketballfan. So viele Ungetüme habe ich lange nicht mehr auf einem Haufen gesehen.

Wednesday, February 28, 2007

Geburtstag

Natürlich habe ich auch meinen Geburtstag gefeiert. Also herzlichen Dank an alle, die mit mir gefeiert haben und mir von zu Hause aus gratuliert haben. Ich habe mich über alles sehr gefreut.

Die NY Knicks

Ich habe meiner Schwester ein paar Karten für die NY Knicks geschenkt und zum Glück hat sie mich mitgenommen. Es war ein riesen Spektakel.

Das ganze war so cool, dass ich mich gleich entschlossen hatte nochmal hinzugehen, um mir Shaquille O'Neal und die Miami Heats anzuschauen. In diesem hochspannenden Spiel gewannen die Knicks knapp gegen den Titelverteidiger.

Jetzt muss nur noch Dirk mit den Mavs kommen, dann bin ich restlos glücklich.

Warum so lange nichts neues?

Es tut mir leid, dass ich so lange geschwiegen habe. Es ist nicht so, dass ich nichts erlebt habe, sondern ich hatte einfach keine Zeit, etwas zu posten. Letzten Samstag ist meine Schwester hier eingetroffen und wir haben einfach eine Menge unternommen. Zum Beispiel haben wir unsere Geburtstage gefeiert, sind Abends losgezogen, haben Sightseeing gemacht und Chinese New Year gefeiert und und und. All das könnt ihr euch auf der Hompage anschauen.


Danke für die schöne Woche Schwesterherz.

Sunday, February 11, 2007

Ein Monat ist rum

Während der Woche habe ich mich diesmal etwas mehr zurückgehalten.
Ich muss ja sparen. Die Arbeit war okay und ich lerne immer mehr dazu.
Am Wochenende haben wir es aber wieder richtig krachen lassen.
Am Freitag waren wir im Pre:Post und am Samstag haben wir den Geburtstag von Chris im Lotus gefeiert. Ich wäre zwar gerne woanders hingegangen, um etwas neues kennenzulernen, aber man muss sich ja den Wünschen des Geburtstagskindes fügen.
Tagsüber bin ich dann alleine durch Lower Manhattan gestreift und habe mich von dieser Stadt erneut faszinieren lassen. Ich konnte einfach nicht aufhören rumzulaufen, da man an jeder Ecke wieder was cooles und neues entdeckt. Einfach der Hammer. Dafür wurde ich dann auch noch mit einem wunderschönen Sonnenuntergang in der Nähe der Freiheitsstatue belohnt.


Jetzt ist mein erster Monat hier rum und ich habe mich prächtig eingelebt. Die Zeit hier wird eine riesen Erfahrung für mich und es läuft einfach bestens. Jeder Tag ist ein Geschenk auch wenn ich dafür hart arbeiten muss.

Tuesday, February 06, 2007

Superbowl Sunday

Nach einer durchgezechten Nacht haben wir uns dann am Sonntag ins Stout geschleppt, um uns den Superbowl anzuschauen. Wir konnten uns es einfach nicht entgehenlassen, dieses amerikanische Riesenereignis zuhause zu gucken. Das Spiel begann zunächst auch weltklasse, baute dann aber im Laufe der zweiten Halbzeit stark ab. Oder waren es unsere Körper?

Im Lotus kann man nicht nur essen

Das Lotus ist Abends ein Restaurant und verwandelt sich in der Nacht zu einem Club. Fragt mich nicht wie das funktioniert, aber es geht. Am Dienstag hatte ich dort schon einige Scheine gelassen, aber der Samstag setzte noch einen drauf. Nachdem Gesicht, Kleidung und Kreditwürdigkeit geprüft waren, wurde einem Einlaß in einen sehr spaßbereitenden Club gewährt.

Da Bronx

Am Samstag habe ich mit meinen Leuten von der Arbeit ein klein wenig Sightseeing gemacht und dafür sind wir raus in die Bronx - Sehr interessant. Fazit: Schön schaurig.

Harte (teure) Woche

Vorweg möchte ich mich entschuldigen, dass ich so lange nichts habe von mir hören lassen. Aber die letzte Woche war ein wenig - wie soll ich es sagen - hart. Ich musste natürlich viel arbeiten und bin danach fast jeden Abend losgezogen. Entweder um jemanden zu verabschieden oder zu empfangen. Hier mal Essen gehen,da mal in nen Pub und und und. Und schon war die Woche um und mein Geld alle. Ihr wollt ein Beispiel für diese kostspieligen Aktivitäten - Abschiedsessen von Stephan zu neunt im Lotus =Ich will mich ja garnicht beschweren, aber dann hat man halt auch nicht allzu viel Zeit um Euch etwas mitzuteilen.